sidepic4-website
Aktion Brieftaube entstand aus der Idee heraus Menschen sowohl auf effektive als auch persönliche Art und Weise zu erreichen.

Seit einem knapp einem Jahr aktiv in der Tierrechtsszene, suchte ich nach immer neuen Möglichkeiten Menschen für die Idee des Veganismus zu erreichen. Die Idee, einen persönlichen Appellbrief zu schreiben und den Menschen in den Briefkästen zu hinterlassen, kam mir in dem Sinne neu vor, dass ich diese Idee in der Tierrechtsszene niemanden habe ausführen sehen. Zuweilen gab es Aktivisten die Flyer und Infomaterial in Briefkästen verteilten, doch Aktion Brieftaube ist etwas anderes. Es geht um die Geschichten der Aktivisten die Aktion Brieftaube ausführen. Es geht mehr um einen individuellen Gedankenaustausch von Absender zu Empfänger, von Mensch zu Mensch.

In der gängigen Aktivistenszene, sei es Tierrechts- oder Umweltaktivismus, sieht sich der Normalbürger mit dem Text eines optimierten Flyers, dem Bild einer großen Plakatkampagne, oder den skandierten Sprüchen einer Demo konfrontiert. Allesamt Aktionsformen die ihre eigene effektive Wirkung erzielen, zwingend notwendig sind und ihren Teil zum Gemeinschaftsziel beitragen.  Aktion Brieftaube will dem Empfänger des Appellbriefes ebenfalls mit dem Tierrechtsgedanken konfrontieren, allerdings mehr mit brüderlichen Worten des Verständnisses, mit einer persönlichen Note vom Veganer nebenan.

An erster Stelle der Aktion Brieftaube steht ein Grundsatz der lautet: Aktion Brieftaube soll keine Werbemasche sein. Deswegen legen wir Wert darauf, dass weder Werbung, noch Organisationen oder Internetlinks in den Briefen auftauchen. Wir wollen nicht, dass die Empfänger die Briefe als „Masche“ ansehen und abtun. Wir wollen persönliche, ehrliche und verständnisvolle Briefe. Ziel ist es nicht die Köpfe, sondern die Herzen der Menschen zu erreichen und so für einen intensiven und vielleicht dauerhaften Bewusstseinswandel gegenüber Tieren zu sorgen.

Manchmal ist der Erfolg der Aktion auch direkt messbar. Zum Beispiel wenn man selbst elektronische Post in Form einer Email von einem seiner Empfänger bekommt, weil man am Ende des Briefes seine Emailadresse angegeben hat. Oft schon erreichten uns so Danksagungen, Beteuerungen und viele gute Wünsche. Oft melden sich auch Vegetarier oder selbst Veganer die dachten, sie wären in ihrer Umgebung die einzigen Menschen die auf tierische Produkte verzichten. Viele finden die Aktion super und freuen sich über so viel Aktivismus in der Nachbarschaft. Manchmal finden auf die Art sogar Aktivisten zusammen, die sich dann gemeinsam für Tiere einsetzen. Auch so bringen wir die Menschen auf traditionelle Weise, nämlich mit Briefen und persönlichen Gedanken, wieder näher zusammen.